WILLKOMMEN

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

ARCHIVBLICK


"Romantik" hieß das Thema einer mehrwöchigen internationalen Sommerschule von Prof. Dr. Wolfgang Braungart und Dr. Saskia Fischer, die - gefördert vom DAAD und der Universität Bielefeld - für die 28 TeilnehmerInnen, u. a. aus Japan, China und Indien, neben Seminaren auch Exkursionen zu herausragenden Stätten der Romantik in Deutschland vorsah. Den Schlusspunkt dieses Programms bildete das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein. Dr. Justus Ulbricht (Dresden), Prof. Dr. Jürgen Reulecke (Essen, Foto) und Archivleiterin Dr. Susanne Rappe-Weber erläuterten in Vorträgen, inwiefern die Jugendbewegung mit dem literarisch-kulturellen Konzept der "Romantik" zu verknüpfen ist. Anschließend war bei einer Wanderung zur Burg Hanstein und abends in offener Runde ausgiebig Gelegenheit zu Nachfragen und Vertiefungen, was von den Gästen intensiv genutzt wurde.

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Jahresthema 2017

Die deutsche Jugendbewegung. Historisierung und Selbsthistorisierung nach 1945

 

Immer stärker ist in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit nicht nur die Frage nach den „dunklen Seiten der Jugendbewegung“ vor 1933  gestellt und kontrovers diskutiert worden, sondern auch die Frage nach der Historisierung und Selbsthistorisierung der Jugendbewegung nach 1945. Beide Fragekomplexe hängen eng miteinander zusammen. Die Archivtagung 2017 wendet sich dieser Problematik zu. Sie interessiert sich für Geschichtsbilder und Geschichtsdeutungen bezogen auf die Geschichte der Jugendbewegung, ihrer Bünde sowie einzelner Protagonisten vor 1933, aber auch in der Zeit des Nationalsozialismus. Sie behandelt die wissenschaftliche Historiographie der Jugendbewegungsgeschichte, fragt aber auch nach Bildern, Deutungen und Bewertungen des Nationalsozialismus in der bündisch-jugendbewegten Szene nach 1945 und bei ehemaligen Angehörigen der Jugendbewegung.

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"Gegen Sumpf und Fäulnis - leuchtender Menschheitsmorgen"

Ausstellung im AdJb


*** Noch bis 30. September 2017 ***

 

 

 

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KONTAKT

Archiv der deutschen Jugendbewegung
Burg Ludwigstein
37214 Witzenhausen

+49 5542 5017-20

archiv@burgludwigstein.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 8.30 - 11.45 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 16.30 Uhr ist nach Absprache möglich.