WILLKOMMEN

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

ARCHIVBLICK


Ein großer runder Tisch für die 15 NachwuchswissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen und ein Programm, das jeweils gleiche Anteile für Vortrag und Diskussion vorsieht - mit diesem Konzept hat sich der Workshop Jugendbewegungsforschung auf Burg Ludwigstein in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Bereits zum fünften Mal fand er in dieser Woche statt, unterstützt von der hiesigen Bildungsstätte und dem Archiv der deutschen Jugendbewegung, organisiert von Frauke Schneemann (Göttingen) und Anne-Christine Hamel (Leipzig). Zum Auftakt diskutierte der Marburger Kulturwissenschaftler (und Mitglied des wissenschaftlichen Archivbeirats) Prof. Dr. Karl Braun anhand eines kritischen Rückblicks auf "Autorität und Sexualmoral in der Jugendbewegung" (1936) von Franz Borkenau Grundfragen der Jugendgeschichte des 20. Jahrhunderts (Foto: Weibliche und männliche Mitglieder des von Borkenau kritisierten Bundes Deutscher Wanderer beim Meißnertag 1913).

 

 

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Jahresthema 2017

Die deutsche Jugendbewegung. Historisierung und Selbsthistorisierung nach 1945

 

Immer stärker ist in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit nicht nur die Frage nach den „dunklen Seiten der Jugendbewegung“ vor 1933  gestellt und kontrovers diskutiert worden, sondern auch die Frage nach der Historisierung und Selbsthistorisierung der Jugendbewegung nach 1945. Beide Fragekomplexe hängen eng miteinander zusammen. Die Archivtagung 2017 wendet sich dieser Problematik zu. Sie interessiert sich für Geschichtsbilder und Geschichtsdeutungen bezogen auf die Geschichte der Jugendbewegung, ihrer Bünde sowie einzelner Protagonisten vor 1933, aber auch in der Zeit des Nationalsozialismus. Sie behandelt die wissenschaftliche Historiographie der Jugendbewegungsgeschichte, fragt aber auch nach Bildern, Deutungen und Bewertungen des Nationalsozialismus in der bündisch-jugendbewegten Szene nach 1945 und bei ehemaligen Angehörigen der Jugendbewegung.

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MITARBEIT

Geschichtspraktikum im Archiv

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung bietet Studierenden der Geschichte und anderer Fächer die Gelegenheit zu qualifizierten Archivpraktika.

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KONTAKT

Archiv der deutschen Jugendbewegung
Burg Ludwigstein
37214 Witzenhausen

+49 5542 5017-20

archiv@burgludwigstein.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 8.30 - 11.45 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 16.30 Uhr ist nach Absprache möglich.