WILLKOMMEN

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

ARCHIVBLICK


Auch wenn die dauerhafte Aufbewahrung die vornehmste Aufgabe von Archiven ist, kommt es vor, dass wertvolle Unterlagen nicht mehr auffindbar sind oder gar als verloren gelten müssen. Umso größer ist dann die Freude, wenn ein solches Stück wieder auftaucht. So wie im Fall der Archivnutzerin Emmy Wilson, die 1946 im Hessischen Staatsarchiv Marburg zur Geschichte des Klosters Frauensee und der zugehörigen Dörfer geforscht, dabei aber versehentlich zwei Originale aus dem 17. Jahrhundert mit nach Hause genommen hatte. Diese Briefe fanden sich nun im Nachlass ihrer Schwester, der Soziologin Elisabeth Busse-Wilson. Dieser wird im AdJb verwahrt und von Archivarin Elke Hack, die die Schriftstücke aus Frauensee inzwischen nach Marburg zurück gebracht hat, sorgsam erschlossen - weitere Überraschungen nicht ausgeschlossen.
Foto: Aus einem Beschwerdebrief des Pfarrers über die Kirchenfeindlichkeit und den unchristlichen Lebenswandel der Dorfbewohner von Frauensee (ca. 1650)

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Jahresthema 2019

Jugend und Jugendbewegung im Kalten Krieg

Nach 1945 mussten sich Jugendliche unter dem Eindruck des Kalten Krieges neu aufstellen – dabei gingen traditionelle Erfahrungsmuster und demokratische Impulse neue Verbindungen ein. Vom klassischen Blockdenken versuchten sich manche Jugendliche zu lösen: Sie dachten über die Mauer hinweg, versuchten unter schwierigen Bedingungen den Kontakt zu Jugendorganisationen in den osteuropäischen Staaten aufzubauen. Die Jugend jenseits der Mauer, dort wo die jugendkulturellen Offerten staatlicherseits – sprunghaft und schablonenmäßig zugleich – keinen Anklang fanden, imaginierte sich wiederum jugendkulturell über die Grenze hinweg. Die jugendhistorische Archivtagung Ende Oktober 2019 möchte über unterschiedliche Zugriffe die Perspektiven der Cold War Studies aufgreifen und lädt über einen Call for Papers zur Einreichung wissenschaftlicher Beiträge ein.

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MITARBEIT

Geschichtspraktikum im Archiv

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung bietet Studierenden der Geschichte und anderer Fächer die Gelegenheit zu qualifizierten Archivpraktika.

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KONTAKT

Archiv der deutschen Jugendbewegung
Burg Ludwigstein
37214 Witzenhausen

+49 5542 5017-20

archiv@burgludwigstein.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 8.30 - 11.45 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 16.30 Uhr ist nach Absprache möglich.