WILLKOMMEN

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

ARCHIVBLICK


Wenn dieser Tage an die Gründung des Bauhauses in Weimar 1919 erinnert wird, stehen meist dessen richtungweisende Entwürfe zur Neugestaltung von Architektur und Design im Mittelpunkt. Eine weniger bekannte Quelle dieser Schule der Moderne war die Weisheitslehre "Mazdaznan", die von dem Bauhaus-Meister Johannes Itten vertreten wurde. Die Bauhaus-Schüler mussten sich der um "körperliche und mentale Übungen zentrierten Reformreligion" unterwerfen (Ulrich Linse). Es handelte sich um ein Programm strikter lebensreformerischer Askese, das zur Disziplinierung der Lebensführung anhielt. - Auch Hugo "Fidus" Höppener, der Schöpfer des "Lichtgebetes", war Mazdaznan-Anhänger. In seinem Nachlass befindet sich die hier gezeigte Zeitschrift (AdJb, N 38 Nr. 255).

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Jahresthema 2019

Jugend und Jugendbewegung im Kalten Krieg

Nach 1945 mussten sich Jugendliche unter dem Eindruck des Kalten Krieges neu aufstellen – dabei gingen traditionelle Erfahrungsmuster und demokratische Impulse neue Verbindungen ein. Vom klassischen Blockdenken versuchten sich manche Jugendliche zu lösen: Sie dachten über die Mauer hinweg, versuchten unter schwierigen Bedingungen den Kontakt zu Jugendorganisationen in den osteuropäischen Staaten aufzubauen. Die Jugend jenseits der Mauer, dort wo die jugendkulturellen Offerten staatlicherseits – sprunghaft und schablonenmäßig zugleich – keinen Anklang fanden, imaginierte sich wiederum jugendkulturell über die Grenze hinweg. Die jugendhistorische Archivtagung Ende Oktober 2019 möchte über unterschiedliche Zugriffe die Perspektiven der Cold War Studies aufgreifen und lädt über einen Call for Papers zur Einreichung wissenschaftlicher Beiträge ein.

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Fachkräfte gesucht

Im DFG-Projekt "Vernetzte Quellen zur deutschen Musikkultur des 20. Jahrhunderts: Die Jugendmusikbewegung" sind ab 01.02.2020 zwei Stellen für zwei Jahre ausgeschrieben. Gesucht werden ein/e Musikwissenschaftler/in und ein/e Bibliothekar/in.

KONTAKT

Archiv der deutschen Jugendbewegung
Burg Ludwigstein
37214 Witzenhausen

+49 5542 5017-20

archiv@burgludwigstein.de

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 8.30 - 11.45 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 16.30 Uhr ist nach Absprache möglich.